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Friendsurance Zwischenbilanz: Interview mit Gründer Sebastian Herfurth

Friendsurance ist mit seiner „Geld-zurück-Versicherung“ wahrscheinlich die innovativste Neugründung in der deutschen Versicherungsbranche innerhalb der letzten zwei Jahre. Das Prinzip des Produktangebotes ist einfach: Friendsurance-Kunden schließen sich zusammen, um bei Versicherern günstige Konditionen zu erhalten. Wenn sie keine oder nur wenige Schäden produzieren, erhalten sie einen Teil ihrer Versicherungsbeiträge zurück:

Zwischenbilanz nach 1,5 Jahren

Ende 2012 hat Friendsurance eine Pressemitteilung samt Infografik veröffentlicht, um die Ergebnisse der bisherigen Geschäftstätigkeit aufzuzeigen:

  1. friendsurance infographikDer durchschnittliche Kunde bei Friendsurance ist 36 Jahre alt, männlich und kommt aus der Hauptstadt Berlin.
  2. Friendsurance-Kunden verbinden sich im Schnitt mit 7,5 anderen Personen. Wer sich mit wem verbindet, ist jedoch sehr gemischt: Es verbinden sich Freunde, Arbeits- und Vereinskollegen, Geschwister, Eltern und versicherungspflichtige Kinder oder auch nur lose Facebook-Kontakte.
  3. Interessanterweise verbinden sich 53% der Kunden mit anderen, ihnen unbekannten Nutzern aus der Friendsurance-Community.
  4. Laut Friendsurance treten tatsächlich 40% weniger Schäden auf als bei herkömmlichen Versicherungen.
  5. Durch die geringeren Schäden, erhalten die Friendsurance-Kunden durchschnittlich 30% Ihrer Versicherungsbeiträge zurück.

Interview mit Friendsurance-Gründer Sebastian Herfurth:
Der studierte Jurist und Friendsurance-Gründer Sebastian Herfurth hat sich bereit erklärt, im Interview mit bizforward ein persönliches Zwischenfazit zu ziehen.

Sebastian, seit der Gründung von Friendsurance 2011 sind mittlerweile 1,5 Jahre um, bei Euch hat sich viel getan. Wie geht es Dir und wie ist die Stimmung im Friendsurance-Team?

Uns bei friendsurance geht es prächtig. Das gesamte Team hat im letzten Jahr viel gearbeitet und wir wollen in diesem Jahr eine Reihe von Neuerungen einführen, die friendsurance weiter vorantreiben.

Haftpflicht-, Hausrat- und Rechtschutzversicherungen bietet friendsurance bereits an. Welche Erweiterungen des Produktangebots habt Ihr in Planung?

Wir implementieren gerade die Handy-Versicherung. Es werden auch andere Erweiterungen kommen. Dabei sind wir aber sehr umsichtig.

Durch weniger Betrugsfälle und geringere Verwaltungskosten treten laut Eurer Infografik 40% weniger Versicherungsschäden als bei herkömmlichen Versicherungen auf – welche Referenzwerte aus der Versicherungsbranche nutzt Ihr hierfür?  Bei welchem Eurer drei Versicherungsprodukte ist die Reduktion der Schäden am größten?

Die Werte auf die wir zurückgreifen stammen aus öffentlichen Daten des GDV. Diese Daten ergänzen wir teilweise mit dem Wissen von Aktuaren, die friendsurance unterstützen. Die größte Reduktion der Schäden zeigte sich im Bereich Hausrat.

Laut Euren Angaben verbinden sich 53% der Friendsurance-Kunden mit ihnen bisher völlig unbekannten Personen. Ist die Reduktion der Betrugsfälle und damit auch der Schäden bei Personen, die ausschließlich mit Fremden verbunden sind, genauso hoch wie bei Personen, die nur Verbindungen mit Ihren eigenen Freunden und Verwandten eingegangen sind?

Bei friendsurance hat der Nutzer zwei Möglichkeiten, wenn er sich verbinden möchte:  Zum einen kann er aktiv aus seinen eigenen Kontakten Menschen zu seinem Netzwerk hinzufügen. Zum zweiten kann er sich mit anderen Mitgliedern der friendsurance-Community verbinden, selbst wenn er diese nicht kennt. Wir haben keine signifikanten Unterschiede in den Schadensquoten messen können und führen dies darauf zurück, dass das friendsurance-Konzept eben vor allem Versicherte überzeugt, die selbst wenig Schäden verursachen.

Im deutschen Versicherungsmarkt wird lediglich ein kleiner, wenn auch wachsender Anteil aller Versicherungsabschlüsse direkt über das Internet getätigt, personale Vertriebswege dominieren weiterhin. In anderen europäischen Märkten wie z.B. Großbritannien ist der Anteil des Direktvertriebs via Internet deutlich höher. Die Deutschen scheinen also beim Kauf von Versicherungen konservativer zu sein als z.B. die Briten. Wird sich das in Deutschland noch ändern?

Das ist eine  spannende Frage, die ich nicht vollkommen zu beantworten vermag. Ich bin mir sicher, dass der Kunde in Zukunft dort kaufen wird, wo er für ihn  am angenehmsten und einfachsten ist. Und ich bin mir sicher, dass das Internet in Zukunft auch in der Assekuranz –wie schon in vielen anderen Bereichen –  etwas vollkommen Normales sein wird.

Generell finde ich sehr spannend, mit welcher Dynamik sich der Versicherungsmarkt in England entwickelt. In England sind sowohl die Kunden als auch die Versicherer sehr viel expermientierfreudiger als in Deutschland. Ich kann mir gut vorstellen, dass einige der Innovationen, die wir derzeit in England sehen, auch in Kürze in Deutschland zu finden sein werden.

Welche Unternehmen seht Ihr national oder international als Eure härtesten Wettbewerber an?

Unsere härtesten Wettbewerber werden die Unternehmen sein, die Innovation am schnellsten umsetzen können. Generell weiß  ich, dass sich schon in naher Zukunft Unternehmen mit Versicherungen beschäftigen werden, die wir bisher in der Assekuranz noch überhaupt nicht wahrgenommen haben.

Friendsurance erhält als Makler Provisionen der Versicherer je abgeschlossener Versicherung. Gibt es weitere Umsatzströme, auf die friendsurance derzeit bzw. in Zukunft bauen möchte?

Unser Fokus für das Jahr 2013 ist nicht, Geld zu verdienen, sondern friendsurance weiter zu etablieren. Grundsätzlich können wir von Courtagen leben, aber auch z. B. durch Gewinnbeteiligungen Geld verdienen.

Ihr selbst habt Friendsurance vor einiger Zeit als Mischung zwischen Social Media Marktführer „Facebook“ und dem Versicherungs-Vergleichsportal „check24“ bezeichnet. Hat sich an dieser Einschätzung mittlerweile etwas geändert?

Der soziale Aspekt („Facebook“) ist bei uns Mittel zum Zweck: Über die soziale Verknüpfung senken wir Versicherungsbeiträge im Schnitt um die Hälfte. Dabei operieren wir als Makler unabhängig von Versicherungen, woher auch der Vergleich mit den Vergleichsplattformen rührt. Was sich geändert hat ist, dass wir diese für Kunden und Versicherungen kostengünstigere Verknüpfung auch als Dienstleister für die Assekuranz anbieten.

Die ersten 1,5 Jahre sind um – Kannst Du unseren Lesern einen Ausblick auf die nächsten 1,5 Jahre geben? Was sind die größten Herausforderungen für Friendsurance? Ist z.B. eine größere Marketingkampagne geplant?

Auch in diesem Jahr wird viel Arbeit auf uns zu kommen. Wir haben viel darüber gelernt, wie der Nutzer unser Produkt nutzen will. Diese Dinge setzten wir kontinuierlich um. Die Entwicklung der Plattform wird auch im Jahr 2013 nicht abgeschlossen sein, sondern stetig weitergehen. Dafür suchen wir im Übrigen permanent gute Mitarbeiter, die Teil von friendsurance sein wollen.

Abschließend würde uns Deine persönliche Versicherungssituation interessieren: Hast Du selbst Versicherungsprodukte über Friendsurance abgeschlossen? Und konntest Du Deine Freunde oder Verwandte davon überzeugen auch zu Friendsurance-Kunden zu werden bzw. sich sogar dort mit Dir zu vernetzen?

Ich selbst habe sehr wenige Versicherungen. Generell möchte ich mich nur gegen solche Dinge absichern, die meine Existenz bedrohen. Ich habe über friendsurance eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen und ein kleines Netzwerk mit Familienmitgliedern gebildet. Und wir waren schadenfrei: Gemeinsam bekommen wir alle für 2012 fast 50% unserer Beiträge zurück.

Sebastian, ich danke Dir recht herzlich für das spannende Interview.

Quelle: www.friendsurance.de

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