Ja, ich bin auf der Suche nach einem exzellenten Freelancer fürOnline MarketingCRMBusiness DevelopmentE-CommerceWeitere

Ja, ich bin auf
der Suche nach einem
exzellenten Freelancer
für

Vielen Dank für Ihre Anfrage. Wir kontaktieren Sie so schnell wie möglich.

Einsatzort

E-Mail (Pflichtfeld)

Telefon

Nachricht

Name

Button Kontakt

Starbucks und Krüger attackieren Nespresso im Kaffee-Kapsel-Markt

In Deutschland wird mehr als die Hälfte des gesamten Kaffees daheim getrunken – ein Markt, in dem Kaffee-Krösus Starbucks noch nicht angekommen ist. Besonders das Segment der Ein-Tassen-Lösungen erscheint mit einer Milliarde Kaffeeportionen im Jahr 2011 und jährlichen Wachstumsraten von 30 Prozent sehr attraktiv.

Die Kaffee-Systeme Nespresso und Dolce Gusto von Nestlé teilen sich den Markt im Wesentlichen mit Tchibos Cafissimo, Krafts Tassimo und natürlich Senseo von Philips / Douwe Egberts. Dabei ist Nespresso der eindeutige Margenführer und fährt mit Einzelpreisen von bis zu 43 Cent pro Kapsel fürstliche Renditen ein.

Starbucks ist in diesem Spiel bisher nur einer von vielen Kapselanbietern beim Kraft Foods Tassimo-System wie Jacobs, Twinings, Milka und Co.. Dies soll nun ein Ende haben.

Die größte Kaffeehauskette der Welt setzt auf eine Zusammenarbeit mit dem deutschen Familienunternehmen Krüger. Warum Starbucks sich für Krüger als Maschinen- und Kapsel-Hersteller entschieden hat, liegt auf der Hand: Im Gegensatz zu den Konkurrenten beharrt Krüger nicht auf dem Markenrecht. Starbucks verkauft Krügers Kaffeemaschinen unter dem eigenen Namen Verismo.

Für Krüger ist der Einstieg ins Kapsel-Kaffee-Geschäft nicht neu. So verkaufen die Bergisch Gladbacher in der britischen Supermarktkette Tesco die eigenen Maschinen und Kapseln unter der Marke Podpronto. Bei Aldi in Australien geht Krüger seit Jahren mit der Marke Expressi an den Start. Durch den deutschen Penny-Markt wurde das Krüger Kapselsystem K-Fee sogar schon als Volks-Kaffeemaschine in der Bild-Zeitung beworben. Die Vertriebserfolge für Krüger waren laut Aussagen von Penny bescheiden und auch Tesco denkt angeblich darüber nach, die Krüger-Automaten aus dem Programm zu nehmen.

Gerade diese Misserfolge zeigen, wie wichtig der gewissenhafte Aufbau des neuen Geschäftsfeldes für den Familienkonzern nun ist. Laut Firmenvorstand Marc Krüger sei ein dreistelliger Millionenbetrag in die strategische Kooperation geflossen. Eine beachtliche Summe für einen Konzern mit 1,7 Milliarden Euro Jahresumsatz.

Dafür dürfen die 4000 Mitarbeiter vom Stammsitz in Bergisch-Gladbach aus alle Kaffeekapseln für Verismo produzieren, unabhängig davon, ob sie in den USA oder Europa verkauft werden. Den Kaffee liefern die Amerikaner aus Amsterdam hinzu. Mit 42 Cent für einen Espresso orientiert sich Starbucks preislich an den Premium-Konkurrenten von Nestlé. Im Weihnachtsgeschäft 2012 geht der Verkauf in den US-Filialen von Starbucks los.

bizforward Fazit:

Die Kooperation scheint gut durchdacht mit zahlreichen Vorteilen auf beiden Seiten. Jeder konzentriert sich auf das, was er am besten kann.

Vorteile der Kooperation aus Sicht von Krüger:

  1. Markenvorteil: Krüger ist eher für biederen Instantkaffee und klamaukige Werbespots mit Mike Krüger oder Hape Kerkeling bekannt. Um sich im Premium-Segment mit Nespresso messen zu können, braucht es eine Premium-Marke wie Starbucks.
  2. Zugang zu Vertriebskanal: Krüger erhält Zugang zu knapp 18.000 Starbucks Cafés, in denen Maschinen und Kapseln exklusiv verkauft werden.

Vorteile der Kooperation aus Sicht von Starbucks:

  1. Gute Maschinen: Krüger hat viel Erfahrung in der Produktion von Maschinen und Kapseln und nimmt Starbucks den Aufbau einer eigenen Maschinenprodukton ab, die nicht Kernkompetenz ist. Wie der Marktführer Nespresso arbeiten Krügers Maschinen mit beachtlichen 19 Bar im Vergleich zu 3,3 Bar von Tassimo Maschinen.
  2. Starbucks als Kaffeelieferant: Da Krüger kein Röster ist, landet Starbucks eigener Kaffee in den Kapseln.

Ob die Zusammenarbeit angesichts der starken Konkurrenz und den Premium-Preisen durchstarten kann, bleibt abzuwarten. Aufgrund des zweistelligen Marktwachstums ist jedoch zu vermuten, dass Starbucks und damit auch Krüger ein ausreichend großes Stück vom Kuchen abbekommen und damit ein gutes Business Development Exempel statuieren werden.

Quellen Text:

http://www.ftd.de/unternehmen/handel-dienstleister/:k-fee-von-krueger-starbucks-verbuendet-sich-mit-deutschem-familienunternehmen/70007185.html

http://www.welt.de/wirtschaft/article109333780/Starbucks-greift-Nespresso-mit-eigenen-Kapseln-an.html

http://www.wiwo.de/unternehmen/handel/starbucks-mit-kaffee-kapseln-zum-erfolg/7159448.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Tassimo

Quelle Fotos:

http://www.starbucks.com/

Ältere Beiträge

There are 4 comments. Add yours.

  1. Mittlerweile gibt es noch mehr Konkurrent bzw. andere Anbieter von Kaffeekapseln für Nespresso Maschinen. Und Statistiken können es nur bestätigen, das Potential für Kaffeekapseln ist vorhanden.

  2. Und der KapselMarkt expandiert noch weiter. Derweil ist das Kaffee Angebot auf dem Kapsel Markt online sowie offline recht transparent, jedoch wittern einige Großkonzerne auch hier noch Absatzmöglichkeiten. Somit werden sicherlich noch einige weitere Alternativen hinzu kommen.

  3. Ich denke, dass hier das letzte Wort noch nicht gesprochen ist.

Kommentar schreiben

Your email address will not be published. Required fields are marked *

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

RSS Feed RSS Feed

bizforward Blog Neu

Beziehen Sie das Beste aus dem bizforward Blog 1x im Monat per E-Mail. Neue Geschäftsmodelle, internationale Business Development Highlights etablierter Branchen, Ideen und Denkanstöße für Ihr Unternehmen - kostenlos!

Ihre E-Mail-Adresse: *

Ihr Name: *

Anmelden
Abmelden

Kategorien

Blog Button